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Zielgruppe
Das Symposium richtet sich an Entscheidungsträger von Krankenhäusern und Leistungserbringern im Gesundheits-wesen wie z.B. Ärztliche Leiter, Verwaltungsdirektoren, CIO’s und Leiter Qualitätswesen. Weiterhin werden R&D, Compliance- und Produktmanager von Medizingeräteherstellern sowie Anbieter von IT -Infrastruktur und -Dienstlei-stungen angesprochen.
Motivation und Hintergrund
Die Zusammenarbeit zwischen Medizingeräteherstellern und Leistungserbringern im Gesundheitswesen steht vor großen Veränderungen. Die wesentlichen Hintergründe sind vier Mega-Trends:
- wachsende Abhängigkeit von Software für die Funktionalität von Medizingeräten
- integrierte, nutzerkonfigurierbare medizinische, elektrische Systeme
- Evolution der Medizininformatik (MIT) zur Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Verbesserung der Behandlungsqualität
- wachsender Einsatz vernetzter Medizingeräte im heimischen Umfeld
Alle diese Aspekte erfordern eine zuverlässige Verbindung und eine abgesicherte Funktionalität innerhalb des MIT-Systems. Dieses muss die erforderliche Basis-Sicherheit abdecken und essentielle Leistungsmerkmale erbringen sowie Datenschutz- und Sicherheitskonzepte enthalten, die administrative, technische und physikalische Schutzmaßnahmen enthalten um auf ökonomisch sinnvolle Weise Vertraulichkeit, Datenintegrität und Verfügbarkeit der Patientendaten zu sichern und vor unauthorisiertem Zugriff zu schützen.
In der heimischen Anwendung müssen die Geräte über öffentliche Datennetze mit dem IT-Netzwerk des Leistungserbringers kommunizieren. Dieser Fernzugriff kann ein zusätzliches Kostensenkungspotential in der Leistungserbringung ermöglichen.
Um die Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Herstellern zu fördern, hat die Internationale Normungsorganisation IEC am 27.10. 2010 die Norm IEC 80001-1 “Anwendung des Risiko-Managements für IT-Netzwerke mit Medizingeräten Teil 1: Rollen, Verantwortlichkeiten und Aktivitäten” veröffentlicht.
Diese entstand nach einer Vorbereitungszeit von ~10 Jahren. Leistungserbringer, die Medizingeräte von verschiedenen Herstellern in ein medizinisches IT-Netzwerk einbinden, können sich nun auf eine klar definierte Trennung der Verantwortlichkeiten abstützen.
Während pro-aktive Krankenhäuser bereits mit Pilot-Projekten zur Umsetzung der Anforderungen begonnen haben verhält sich die große Mehrheit noch abwartend. Um diesen eine weitere Hilfestellung zu geben und die praktische Umsetzung zu erleichtern wurde eine Reihe von Technischen Reports entwickelt. Diese werden im Sommer 2011 veröffentlicht, nachdem der Inhalt unmittelbar vor dem Symposium im Rahmen einer finalen Abstimmung in Best, Holland beraten wurde. Das Ergebnis dieser Abstimmung wird während des Symposiums vorgestellt, ebenso wie die aktuellen Entwicklungen:
- Risiko-Management in Medizinischen IT-Netzwerken anhand von Beispielen und praktischen Anwendungen
- Leitfaden für die Kommunikation in medizinischen IT-Netzwerken – Sicherheitsanforderungen, Risiken und Kontrollen
- Leitfaden für drahtlose Netzwerke
- Einführungsleitfaden für Leistungserbringer (Entwurf!)
Das 3. Internationale Symposium “IT Netzwerke mit Medizingeräten in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen“ findet am 17./18. März 2011 in Brüssel, Belgien im bekannten Husa President Park Hotel statt. Referenten sind Schlüsselrepräsentanten von EU-Kommission, COCIR, EU Krankenhäusern, Medizingeräteherstellern und internationalen Normungsorganisationen. Alle Präsentationen werden in Englisch gehalten.
Veranstaltungsflyer Online-Anmeldung
Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen und individuelle Anmeldung an:
| VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH |
PROSYSTEM AG |
| Dipl.-Ing. Michael Bothe, MBA |
Sima Niknafs |
| Merianstraße 28 |
Beim Strohhause 27 |
| 63069 Offenbach |
20097 Hamburg |
| Tel.: +49 69 8306 220 |
Tel.: +49 40 47 10 36 19 |
| Fax: +49 69 8306 777 |
Fax: +49 40 47 10 36 20 |
| michael.bothe@vde.com |
sima.niknafs@prosystem-ag.com |